Bundespresse
Khol: Senioren unterstützen Umsetzung der Schuldenbremse in der Verfassung
Utl.: Khol sieht gemeinsames Bekenntnis zum Sparen als wichtigen Schritt für die Zukunft Österreichs
Wien, 15. November 2011 – Anlässlich des heutigen Beschlusses im Ministerrat, nun eine Schuldenbremse in der Verfassung zu verankern, hält NR-Präs.i.R. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates ausdrücklich fest:
„Ich hatte schon vor Wochen auf die Notwendigkeit dieser Schuldenbremse in der Verfassung hingewiesen und bin froh, dass dies mit der heutigen Ministerratssitzung nun so rasch umgesetzt werden kann. Freilich ergibt sich daraus, dass nun zahlreiche strukturelle Sparmaßnahmen werden folgen müssen. Wir Senioren haben mehrfach – auch mit den gestrigen maßvollen Pensionsverhandlungen – bewiesen, dass uns das große Ganze, das Wohlergehen aller Generationen im Lande und die Zukunfsfähigkeit des Landes selbst wichtige Anliegen sind.“
„Vor mittlerweile eineinhalb Jahren haben wir Seniorenvertreter unser erstes Paket zu strukturellen Sparmaßnahmen im Pensionsbereich mit einem Gesamtumfang von einer guten Milliarde vorgelegt. Dabei geht es um die Abschaffung von Privilegien im staatsnahen Bereich, Schließen von Schlupflöchern in die Frühpension, ASVG für Alle rascher als bis Mitte der 2040er Jahre, Abstellen von Zwangspensionierungen, Belohnungen für Arbeiten nach 60/65 und vieles anderes mehr. Auch in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit und Pflege gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Effizienzsteigerung und damit der nachhaltigen Einsparung – auch diese haben wir mehrfach aufgezeigt“, stellt der ÖVP-Seniorenbundobmann fest.
„Jetzt wird es wichtig sein, rasch ausgewogene Lösungen zu finden. Sparen am System und nicht an den Menschen muss dabei das Ziel sein. Daher sollten möglichst bald möglichst viele Bevölkerungsgruppen des Landes an den Verhandlungstischen zusammenkommen. Viele Lösungen liegen schon bereit – jetzt gilt es, diese umzusetzen. Wir Senioren stehen bereit, uns umgehend und konstruktiv in diese Verhandlungen einzubringen“, so Khol abschließend.
Rückfragehinweis: Österreichischer Seniorenbund, stv. Generalsekretärin Susanne Walpitscheker, 0650-581-78-82; swalpitscheker@seniorenbund.at; www.seniorenbund.at
